Eine spezielle Papagenoflöte

Für die Inszenierung der Zauberflöte wollte der Regisseur drei Querflöten haben: eine Flöte für Tamino, eine für ein Skelett, welches flötenspielend aus dem Schnürboden herabgelassen werden sollte und eine Querflöte sollte zu einer Papagenoflöte umgebaut werden.

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Bei Kobliczek Musikinstrumentenbau – Christoph Hammann aus Taunusstein habe ich dann auch eine Papagenoflöte gefunden, bei der die einzelnen Flöten in eine Querflöte hineinpassten. Dazu musste natürlich das kostbare Stück mittels Japansäge in seine Einzelteile zerlegt werden.
Nun musste ich „nur“ noch die Querflöte entsprechend aufteilen, zersägen und wieder zu einer Art Panflöte zusammenlöten…

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Dazu habe ich mir eine kleine Hilfskonstruktion aus Holz gebaut, auf die ich die Einzelteile auffädeln konnte. Die Verbindungsstücke stammen von einer weiteren bereits zerteilten Querflöte (der erste Vorschlag hatte vor dem Auge des Regisseurs keine Gnade gefunden), gelötet hab ich das Ganze mit Flamme.

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Vorderansicht der fertigen Papagenoflöte
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Rückansicht der Papagenoflöte

Die Einzelteile der Originalflöte habe ich mit einem Stück Bambusholz in passenden Abständen wieder miteinander verbunden. Die Holzflöte steckt so fest und ohne weitere Klebeverbindung in dem „Querflötengehäuse“

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