Leuchtakte

Für Killerinstinkt wollte der Regisseur eine „leuchtende Akte“ auf eine Nachfrage meinerseits gab es genauere Informationen: Die Akte sollte möglichst flexibel und dünn sein, vom ersten Schauspieler als normale Akte bespielt werden können und erst beim Öffnen durch den zweiten Darsteller zu leuchten anfangen…
Einen Papierstapel aushöhlen war kein Problem, nur verleimen war leider keine Option, da das ganze ja beweglich bleiben sollte. Also habe ich den Papierstapel mittels Bohrungen, Federn und Gummibändern zusammengefügt.

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Als Leuchtmittel habe ich einfache LED-Handlampen aus dem Baumarkt auseinandergenommen, die Schalter überbrückt und die Platinen dann in Reihe geschaltet. Das ganze dann mit einem Anschluss für Batterien und einem Hebeltaster versehen und mit Teppichklebeband auf den Rücken von einem Schnellhefter aus Kunststoff geklebt und anschl. zusätzlich vernäht.

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Aus etwas festerem Papier und Frostfolie habe ich eine Abdeckung gemacht, welche ich rechts am Leuchtblock befestigt, auf die Abdeckung kam dann noch ein kleiner Stapel verschiedener Kopie als eigentliche Akte. Den ganzen Block habe ich dann in eine Hängeregistermappe geklebt.

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