Spielkarten in verschiedenen Größen

Sowohl für Spamalot, als auch für Pique Dame mussten übergroße Spielkarten her.

Bei Spamalot sollte es ein komplettes Blatt in annähernd A4 Größe sein, bei Pique Dame natürlich die Pique Dame ungefähr doppelt so gross wie eine normale Spielkarte.

Für das Spamalotblatt habe ich jeweils Vor- und Rückseite der Karte bündig nebeneinander auf 300g A3 Papier gedruckt. Dann die Stosslinie zwischen Vor- und Rückseite leicht angeritzt und und gefaltet. Anschließend habe ich die beiden Seiten miteinander verklebt und zugeschnitten. Es lohnt sich hier, die Rückseite in der Druckvorlage etwas größer zu ziehen, um Ungenauigkeiten beim Drucken oder Falten zu kompensieren.

Für die Pique Dame habe ich ein Druckdokument so angelegt, dass bei doppelseitigem Druck acht Karten mit Vor- und Rückseite auf einem DIN A3 Bogen 300g ausgedruckt werden können.

Kleiner Gratistip am Rande: zum Rundschneiden der Ecken nimmt man am besten ein scharfes Schnitzmesser mit passend gerundeter Klinge.

Austauschplattform für Theater Requisiteure

Liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Requisite,

wie oft habt Ihr schon mühsam nach Ideen zur Umsetzung eines bestimmten Ausstattungswunsches gesucht? Wieviele Stunden habt ihr damit verbracht, ein bestimmtes Requisit aufzutreiben oder neu zu bauen?

Habt Ihr euch nicht auch schon eine einfache Möglichkeit gewünscht, mit Requisiteuren aus anderen Theatern in Kontakt zu treten, sich mit Know-How und Bezugsquellen gegenseitig auszuhelfen oder einfach abzufragen, ob ein besonderes Requisit bei den Kollegen vorhanden ist, um es ggf. auszuleihen?

Wäre es nicht wünschenswert, sich (vielleicht sogar regelmässig, z.B. im Rahmen der BTT) mit Kollegen direkt zu treffen und sich im persönlichen Gespräch auszutauschen. Oder die Idee noch weiter gedacht: warum nicht einen eigenen Verband o.ä. gründen? Für Film- und Fernseh-Requisiteure gibt es das schon (http://www.vdr-sd.de/), die Inspizienten und Stagemanager haben sich vor kurzem auch zusammengetan (inspizienz.de).

Da ich mich mit diese Gedanken schon seit geraumer Zeit beschäftige, möchte ich mich hiermit bei euch umhören, ob es auch andere Kollegen mit ähnlichen Gedanken gibt und vielleicht entwickelt sich ja hieraus etwas Handfestes.

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Die magische Kerze

Für eine Spezialaktion habe ich vor einiger Zeit eine „magische“ Kerze gebaut, welche quasi ferngesteuert zum Erlöschen gebracht werden kann.

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Im Prinzip habe ich nichts anderes gemacht, als dass ich die Kerze zur Öllampe umgebaut habe: Kerze und Kerzenständer (der muss natürlich einen ausreichen grossen Hohlraum für das Vorhaben aufweisen) wurden so durchbohrt, das ein 6mm Messingröhrchen durchpasst.

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In dieses Messingrohr wurde ein Docht eingeführt, in welchen ein Draht so eingearbeitet wurde, dass damit der Docht probemlos nach oben oder unten bewegt werden kann. dieser Draht wurde  über eine passende kleine Öffnung seitlich aus dem Messingröhrchen herausgeführt.

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Das untere Ende des Messingröhrchens habe ich dann in ein kleines Schnapsfläschen geführt, welches mit Lampenöl gefüllt wurde.
Wenn man nun das Ganze zusammenbaut, eine passende dünne Schnur an dem Draht befestigt und den Tisch darunter mit einem kleinen Loch präpariert, durch welches die Schnur  nach unten geführt werden kann, ist es ein leichtes, die brennende Kerze durch ein kurzes Ziehen an der Schnur aus sicherer Entfernung „magisch“ zum Erlöschen zu bringen.

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